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Der ORF hat großartige Journalist:innen. Doch politische Netzwerke, Proporz und Interventionen halten den Küniglberg im Griff. Dieses mafiöse System verändert man nicht mit einem neuen Gesicht an der Spitze, sondern mit strukturellen Reformen. Denn wir wollen unabhängigen, objektiven und freien Journalismus stärken — nicht politische Machtstrukturen.
Was es brauchtReformen für einen echten Neustart.
WAS SICH ÄNDERN MUSS
Stiftungsrat und Führungsstrukturen müssen politisch unabhängig, fachlich kompetent und transparent besetzt werden. Wer im Stiftungsrat sitzt, muss sich für den ORF verantworten und nicht
für seine Partei. Klare Verantwortlichkeiten und vereinfachte Führungsstrukturen ersetzen über Jahrzehnte gewachsene Parallelstrukturen, die einzig dem Systemerhalt dienen.
Wer mit öffentlichem Geld wirtschaftet, muss jeden Cent offenlegen. Führungsgehälter, Beraterverträge und Vergaben gehören vollständig veröffentlicht. Gleichzeitig braucht es eine unabhängige forensische Aufarbeitung der Skandale der letzten Jahre — Sexismus, Machtmissbrauch, Postenschacher — als Grundlage für einen glaubwürdigen Neustart.
Weniger Geld für korrupte und verkrustete Strukturen, mehr Investition in digitale Formate, mobile Inhalte und moderne Produktionsprozesse. Effizienzgewinne durch Digitalisierung müssen
schrittweise an die Gebührenzahler:innen weitergegeben werden. Wer spart, gibt zurück.
Public-Value-Inhalte stärker teilen, statt Konkurrenz künstlich verzerren. Information, Bildung, Kultur und Wissenschaft müssen wieder im Mittelpunkt stehen — nicht Reichweite um jeden Preis
durch Zukauf mittelmäßiger internationaler Produktionen.
Journalist:innen brauchen ein System, das sie in Ruhe ihre Arbeit machen lässt. Interne Schutzmechanismen und transparente
redaktionelle Standards müssen sicherstellen, dass journalistische Entscheidungen frei von politischem Druck bleiben. Die Missstände der letzten Jahre haben gezeigt: Das ist
heute nicht der Fall.
Neue digitale Formate, mehr Dialog mit der Bevölkerung und eine konsequente Ausrichtung auf mobile Mediennutzung sind die Voraussetzung dafür, dass der ORF in zehn Jahren noch relevant ist.
Wer Gebühren
ZAHLT
muss beim ORF
MITREDEN
können!


Herausfordernde Zeiten erfordern Führung.
ANFORDERUNGEN AN EINE ZEITGEMÄßE GENERALDIREKTION
Es darf kein „Weiter wie bisher" geben. Die neue Führung muss das Vertrauen der Journalist:innen und der Bevölkerung zurückgewinnen, den ORF von mafiösen Strukturen befreien und die Herausforderungen einer immer komplexer werdenden (Medien-Welt) verstehen!
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